regaa schreibt:
Eclipse ist DIE Entwicklungsumgebung für Java-Programme. Java-Programme werden auch auf Android-Geräten ausgeführt. Wer also für Android entwickeln will ist mit Eclipse bestens versorgt. Am Anfang fragt Eclipse nach einem Ort für einen Projekt-Ordner. Nachdem also ein Projekt-Ordner ausgewählt ist startet das Programm recht zügig und begrüßt den Programmierer mit einem Welcome-Screen. Eclipse bringt neben einem erstklassigen Editor für Java und viele andere Programmiersprachen auch viele Beispiele und Tutorials mit, anhand derer man direkt mit dem Lernen von Java anfangen kann. Eclipse unterstützt den Programmierer bei der Entwicklung enorm. So lassen sich beispielsweise fertige Vorlagen und Code-Fragmente für Packages, Klassen, Schnittstellen, Enums, Annotations, JUnit-Tests und vieles mehr benutzen um die entsprechenden Dateien und Code-Snippets anzulegen. Eclipse kennt alle einfachen und erweiterten Code-Bearbeitungs-Funktionen. So lassen sich beispielsweise Sourcecode-Dateien und Code-Fragmente kopieren, einfügen, löschen, einrücken, säubern usw. Natürlich gibt es auch eine Undo/Redo-Funktion. Über die Refactor-Funktionen von Eclipse lässt sich der Code auf angenehme Art und Weise restrukturieren und säubern. So kann z.B. aus einem Sourcecode-Abschnitt eine komplett neue Methode erzeugen, die sofort die richtige Signatur und Rückgabewert besitzt. Über die vielseitige Suchfunktion lässt Eclipse den Programmierer nach Zeichenvorkommen, nach Benutzung einer Funktion oder z.B. nach einer Deklaration zu einer bestimmten Funktion suchen. Eclipse kompiliert den Quellcode im Hintergrund und immer wieder um den Programmierer auf etwaige Fehler aufmerksam zu machen. Es können viele Debug-Konfigurationen gespeichert und ausgeführt werden. Der Debugger zeigt an Brechpunkten dem Programmierer alle Informationen an, die man braucht. Auch können Lesezeichen definiert werden. Natürlich unterstützt die Entwicklungsumgebung den Programmierer nicht nur beim Tippen, sondern liefert auch eine erstklassige Hilfe zu der Programmiersprache Java. Eclipse lässt sich durch eine unzählige Anzahl an Plugins erweitern und so für sehr viele weitere Programmiersprachen einsetzen, wie in etwa PHP, Ruby, C++ und viele mehr. Eclipse besitzt auch eine integrierte Update-Funktion. In dieser Version von Eclipse sind noch viele weitere Funktionen hinzugekommen wie: WindowBuilder, ein integriertes Tool um Dialoge schnell und professionell erstellen zu können, Jubula, ein Tool um automatisiert GUIs zu testen, EGit, eine Komponenten um die Sourcecode-Verwaltung auf Basis von Git zu betreiben und vieles mehr. Eclipse ist kostenlos und braucht sich vor kommerziellen Lösungen nicht zu verstecken. Unter http://www.androidaholic.de/2009/09/das-einrichten-einer-android-entwicklungsumgebung/ findet sich eine Anleitung zum Entwickeln von Android-Anwendungen unter Verwendung der Eclipse-Entwicklungsumgebung.